Donnerstag, 26. Juni 2014

Europeans 2014: Lay Day

Der frühe campaigner fängt den Wurm. Wir sind mit einer morgendlichen Laufrunde und anschließendem Schwimmen im Mittelmeer in den Tag gestartet.

Da es um den Wind nicht so gut bestellt war haben wir uns statt zu segeln um unseren Zossen gekümmert. Winschen fetten, polieren, putzen.

Jetzt glänzt das Boot und wir bereiten uns Mental auf Jogi gegen Klinsi vor. Schland!

Eure campaigner

Mittwoch, 25. Juni 2014

Europeans 2014: Training

Tag zwei in Barcelona, mit demselben Tagesprogramm wie gestern: Manövertraining, Angleichen mit dem Weltmeister 2012, Starten und Timing. Einziger Störfaktor heute war ein Regenschauer, der uns auf dem Wasser erwischt hat. Aber bei 25 °C lässt sich sowas verschmerzen. Im Hafen ist die Leidenschaft für Bootspflege unseres heutigen Angleichpartners auch auf unseren Skipper übergesprungen...

Als wir mittags ausgelaufen sind, waren wir noch die einzige J im Wasser, als wir wieder eingelaufen sind waren es sechs. Sieht so aus als könnten wir morgen ein paar Trainings-Races segeln!


Eure campaigner

Dienstag, 24. Juni 2014

Europeans 2014 – Erste Schläge

Wenden, Halsen, Starten, das war das Programm des Tages. Und das alles auf vertrautem Gewässer: Die Küste vor el Balís ist uns aus unserem Frühjahrs-Training 2013 noch gut im Gedächtnis. Nächste Woche starten hier 53 Boote zur Europameisterschaft der J80 Klasse, uns bleiben also noch ein paar Tage um in Höchstform zu kommen und die Böen und Dreher des Reviers zu testen.


Eure campaigner

Iberdrola Trophy: Warmes Willkommen

Nach 800 km Strecke und einer Nacht auf der Autobahn sind wir in El Balís, dem Austragungsort der Europäischen Meisterschaft, angekommen. Das Wochenende haben wir in Bilbao verbracht, wo 22 J80 Crews zum Wettkampf um die Iberdrola Trophy angetreten sind.

Am Samstag bedachte die Biskaya die Segler mit Flaute. Nach einem abgebrochenen Rennen trieben wir in der prallen Sonne ums Startschiff. Später kamen wir bei einem Bierchen im Club mit den spanischen Crews ins Gespräch, die allesamt extrem gastfreundlich und aufgeschlossen waren. Der gesellige Abend mit den anderen J80 Crews wurde später in die Bars Bilbaos verlagert.

Am nächsten Tag war der Wind vielversprechender. Gegen Mittag hatte sich eine stabile Briese von etwa 8 kn Wind aufgebaut, sodass zwei Up and Downs gesegelt werden konnten. Wir starteten mäßig, konnten aber mit einem Sechsten und einem Siebten gegen die starke spanische Konkurrenz recht zufrieden sein. Den Abschluss des Segeltages bildete ein Coastal-Race, mit Zieleinlauf im Hafen Bilbaos. Der Wind war in der Zwischenzeit wieder heruntergegangen und wir gingen nach einer langen und zähen Wettfahrt als siebzehntes Boot ins Ziel. Insgesamt landeten wir bei der Iberdrola Trophy auf dem Neunten.


Heute bauen wir noch das Boot aufgebaut, ins Wasser  geschmissen und ab morgen lernen wir das Revier für die Europameisterschaft besser kennen.



Eure campaigner 

Sonntag, 18. Mai 2014

WWC 2014: Update von der Autobahn

Drei, zwei, drei und am Ende Zweiter. Leider hatte die Pike auch dieses Wochenende wieder die Nase vorn. Am Ende fehlten uns drei Punkte zum Vordermann, die Diva landete auf dem Dritten. Das Boot steht wieder an Land, die Crew ist auf dem Heimweg.

Eure campaigner

Samstag, 17. Mai 2014

WWC 2014: Zwei Rennen und Flaute


Eins und sechs, heute war alles dabei. Insgesamt können wir froh sein, dass wir überhaupt segeln konnten: Die Vorhersage hatte zuvor wenig Hoffnung gemacht und tatsächlich brach nach zwei Wettfahrten die Flaute herein und beendete den seglerischen Teil des Tages.


Die Wettfahrtleitung traf heute Morgen die richtige Entscheidung, als sie uns trotz der gemessenen vier Knoten Wind am Kieler Leuchtturm auf die Bahn schickte. Nach kurzer Zeit baute sich eine Thermik mit 10-12 kn Wind auf. Im ersten Rennen ging alles über links. Wir starteten am Pin-End, fuhren auf Anschlag auf die linke Bahnseite und kamen am Luvfass als Erster raus. Auf dem letzten Downwind kämpften wir mit der Vivace um die Führung und schafften es eine Bootslänge vor Sören Hadeler und seiner Truppe über die Ziellinie zu rutschen.


Das zweite Rennen lief nicht so gut. Beim Start am Pin-End sortierten wir uns an der Linie falsch ein, die Woolpower drückte uns aus der sicheren Leestellung weg und zwang uns zum Schlag auf die rechte Seite. Am Luvfass mussten wir uns als neuntes Boot einsortieren. Einen schnellen Downwind und eine gute Kreuz später waren wir Sechster, auf dem letzten Downwind gingen wir in Schlagweite zum Leading-Pack – leider zu spät. Es sollte bei einem Sechsten bleiben. Kurz nach dem Rennen brach der Wind zusammen und die Flotte ging zurück in den Hafen.


Im Großen und Ganzen sind wir zufrieden. Wir stehen Punktgleich mit der Vivace auf Rang drei, die Pike liegt mit einem Punkt Vorsprung auf dem zweiten. Unsere Vereinskollegen von der Diva behaupten mit zwei Punkten Vorsprung derzeit den ersten Platz. Der Plan für morgen: Schnell segeln und den Sechsten streichen.


Eure campaigner

Freitag, 16. Mai 2014

WWC 2014: Leichtwind Wochenende

3/4 der Crew sitzen im Auto Richtung Kiel, dieses Wochenende wird wieder Regatta gesegelt.


Vor genau zwei Wochen haben wir den ersten Wettfahrttag der MaiOR Hinter uns gebracht und standen Punktgleich mit der Pike am oberen Ende der Ergebnisliste. Zwei Tage später hatten Martin Menzner und seine Crew die Regatta mit einem hauchdünnen Vorsprung von einem Punkt gewonnen.


Morgen und übermorgen wird vor Strande der WetterWelt-Cup ausgetragen - letztes Jahr lieferten wir uns bei dieser Regatta einen ähnlichen Zweikampf mit der Pike, den wir für uns entscheiden konnten.

Für morgen sind schwache sechs Knoten Wind angesagt. Gutes Training für die EM in Barcelona und perfekte Bedingungen um ein bisschen mit dem Trimm zu spielen. Wir halten euch auf dem Laufenden!

Eure campaigner


Freitag, 9. Mai 2014

Von der Faser zum Regattasieg...

X:enius, die Wissenschaftssendung von ARTE, war zu Gast bei unserem Team-Partner Geo. Gleistein & Sohn GmbH.



Sehr empfehlenswerter Beitrag.


Sonntag, 4. Mai 2014

MaiOR 2014: Zweiter

Wir haben heute zwei Rennen über die Bahn gebracht. Im ersten gingen wir als Erster über die Linie und konnten die Führung an uns reißen. Im entscheidenden letzten Rennen hatten wir leider Pech: Die Pike rutschte aus unserer Deckung und nahm den Sieg mit nach Hause. Schade, aber gut gekämpft!

Eure campaigner

Samstag, 3. Mai 2014

MaiOR 2014: Kopf an Kopf

Wir hatten einen langen Tag auf dem Wasser: Die letzte Wettfahrt wurde um 17:30 gestartet, entsprechend spät waren wir im Hafen. Aber es hat sich gelohnt, einen Ersten und einen Zweiten konnten wir heute ersegeln.



Für die erste Hälfte des Tages war absolute Flaute angesagt und an diese Vorhersage hielt sich der Wind. Nach zwei Stunden Startverschiebung an Land ging es schließlich aus, um die Seebriese zu nutzen, die sich in der Zwischenzeit aufgebaut hatte. Das erste Rennen musste abgebrochen werden, da der Wind komplett kollabierte: Der frische Gradientenwind setzte sich durch.



Dieser machte mit 18-20 kn ordentlich Druck und ermöglichte der Wettfahrtleitung noch zwei Rennen durchzuziehen. Wir machten unsere Sache gut: Im ersten Rennen konnten wir die Führung an uns reißen und bis ins Ziel verteidigen. Der Druck ging weiter hoch, sodass es im zweiten Rennen für viele Crews nur noch ums überleben ging. Auch unser Dampfer lief zweimal aus dem Ruder, aber wir konnten der Pike im Verlauf des Rennens auf den Versen bleiben.
Sowohl die Pike als auch wir sind heute einen Ersten und einen Zweiten gesegelt. Die Pike konnte ihren Dritten von gestern streichen, bei uns wurde ein zweiter Platz gestrichen. Somit liegt Martin Menzner und seine Truppe einen Punkt vor uns: Nichts was sich morgen nicht aufholen ließe!



Eure campaigner