Mittwoch, 20. April 2011

GER 1027 in fremden Gezeiten

Die campaign schwimmt das erste Mal im Atlantik. Nach einer 14 stündigen Fahrt quer durch Deutschland, Belgien und Frankreich sind wir gestern Mittag in La Trinité sur Mer angekommen, haben das Schiff abgeladen und seiner Bestimmung zugeführt. Der Ort hat zwar nur 1600 Einwohner, mindestens dieselbe Anzahl an Booten liegt nochmal im Hafen. Beim Verholen vom Kran zur J/80 Pier fahren wir beispielsweise an der "Sodebo" vorbei, die gerade knapp an einem neuen Singlehand-Round-The-World Rekord gescheitert ist. Die J/80 haben ihre eigene Steganlage, was jetzt schon ein gutes Bild abgibt. Noch sind ein paar Plätze frei diese werden sich jedoch bestimmt bald füllen. Nach einem kurzen Abstecher in eine  Pizzeria sind wir dann schnell in unser Haus gefahren wo wir nach wenigen Bier und einem kurzen Besuch der Diva-Crew schnell ins Bett sind. Das Schlafdefizit von der Fahrt hat sich schlussendlich doch deutlich bemerkbar gemacht.


Heute ging es dann um 11:30 bei bei eher schwächeren Bedingungen aufs Wasser um sich mit den beiden anderen deutschen Crews die schon hier sind auf die Bedingungen und das Revier einzustellen. Gegen 15 Uhr lies dann der Wind so weit nach das sich segeln nicht mehr lohnte. Die französische Presse spricht vom Rekordfrühling mit 5 Grad über dem Durchschnitt - Sonne satt bei Temperaturen um 25 Grad.
Jetzt sitzen wir hier am Hafen in einer Bar und werden gleich von unserem Suppert-Team bekocht - livin' the life!


Morgen früh um 10 Uhr geht es ab zur Vermessung von Schiff, Segeln und Crew, danach werden wir weiter trainieren.  Das vierte deutsche Schiff wird bis dahin auch eingetroffen und segelfertig sein. Am Freitag findet die erste Wettfahrt statt.