Donnerstag, 7. Juli 2011

Es geht voran (WM)

Und wieder begann der Tag mit Flaute. Pünktlich um 9:30 Uhr hing "AP" am Flaggenmast und 67 Crews richteten sich auf dem Clubgelände des KDY häuslich ein. Gegen 12 Uhr gab eine leichte Briese dann aber doch Grund zur Hoffnung und unser Race Officer schickte uns ins Regattagebiet. Voller Hoffnung ging es zügig aus dem Hafen, um anschließend vier weitere Stunden auf dem Wasser zu warten. Gegen 16 Uhr setzte sich aber doch eine stete Brise durch, die uns zwei gute Wettfahrten bescherte.
Beim ersten Start kamen wir mit Schwung aus der Startbox und konnten die erste Kreuz mit freiem Wind segeln. Die restliche Wettfahrt verteidigten wir konservativ unsere Position und landeten im Ziel auf Platz 10. Diese sechste Wettwahrt brachte für das Feld aber auch den ersten Streicher. Für uns unangenehm. Wir können nur einen 29 Platz streichen, viele andere Crews haben Ausrutscher nach unten, die als Streicher wesentlich lohnenswerter sind.
Frisch durcheinandergewürfelt ging es in die letzte Wettfahrt des Tages. Sekunden nach dem Start stieg an Bord der campaign die Pulsfrequenz jedoch massiv. Während uns die Russen hochluvten, fuhr uns der Pole über den Lappen. Stillstand. Der Tacho stürzte in den Keller, während das restliche Feld weiter gen Luvmarke fuhr.
Mit reichlich Wenden konnten wir uns aber doch noch ganz gut zum Fass retten. An zwölfter Position ging es auf den Downwind und auf dieser Position beendeten wir das Rennen auch insgesamt zufrieden.
Nach dem vorletzten Tag sind wir aktuell auf dem zwölften Platz der Weltmeisterschaft und haben die nächsten Plätze vor uns in Schlagweite. Morgen werden wir nochmal alles geben und versuchen, in die Top 10 zu fahren.
 
Once more a day without much wind. Before the first boats left the harbour of Dragor, "AP" was hoisted and 67 crews looked for something to do. Around 12 o'clock a light breeze gave the fleet hope to finally get a race underway. Having arrived in the race area the breeze died and we waited for four hours for the thermal winds to build up. Most of the crews took a nap and chilled in the sun which struggled through the dissolving fog. At four o'clock the first race of the day was finally underway with us starting well. We protected our position and finished in 10th place. In the second race we also started well and were beginning to overtake the russian leeward to us. After a few minutes the polish boat blocked us to windward - with our speed dropping almost to a halt. In the end our good speed brought us back to the leading pack. We finally managed to finish in 12th position and are well satisfied with that. Overall we are now in 12th position with only few points separating us to the next places. Tomorrow we'll attack again and try to finish in the top 10.