Samstag, 3. Mai 2014

MaiOR 2014: Kopf an Kopf

Wir hatten einen langen Tag auf dem Wasser: Die letzte Wettfahrt wurde um 17:30 gestartet, entsprechend spät waren wir im Hafen. Aber es hat sich gelohnt, einen Ersten und einen Zweiten konnten wir heute ersegeln.



Für die erste Hälfte des Tages war absolute Flaute angesagt und an diese Vorhersage hielt sich der Wind. Nach zwei Stunden Startverschiebung an Land ging es schließlich aus, um die Seebriese zu nutzen, die sich in der Zwischenzeit aufgebaut hatte. Das erste Rennen musste abgebrochen werden, da der Wind komplett kollabierte: Der frische Gradientenwind setzte sich durch.



Dieser machte mit 18-20 kn ordentlich Druck und ermöglichte der Wettfahrtleitung noch zwei Rennen durchzuziehen. Wir machten unsere Sache gut: Im ersten Rennen konnten wir die Führung an uns reißen und bis ins Ziel verteidigen. Der Druck ging weiter hoch, sodass es im zweiten Rennen für viele Crews nur noch ums überleben ging. Auch unser Dampfer lief zweimal aus dem Ruder, aber wir konnten der Pike im Verlauf des Rennens auf den Versen bleiben.
Sowohl die Pike als auch wir sind heute einen Ersten und einen Zweiten gesegelt. Die Pike konnte ihren Dritten von gestern streichen, bei uns wurde ein zweiter Platz gestrichen. Somit liegt Martin Menzner und seine Truppe einen Punkt vor uns: Nichts was sich morgen nicht aufholen ließe!



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