Dienstag, 15. April 2014

Training Spi Ouest: Update

Letztes Jahr haben wir la Trinité bei kaltem, grauen und windigen Wetter kennengelernt. Da Letzteres in unserem Sport durchaus erwünscht ist und man sich bei dem Rest auch nicht so anstellen muss, sind wir auch in dieser Saison wieder in der Bretagne mit dabei. Dieses Jahr ist jedoch einiges anders. So begrüßt uns das Boot in diesem Jahr zum Beispiel nicht mit gefrorenem Deck und die Bucht erweist sich im Sonnenschein als malerisch.



Was den Wind angeht präsentiert sich die Bucht in diesem Jahr abwechslungsreich: Samstag Leichtwind, Sonntag Flaute, heute Starkwind. Bei den Trainingswettfahrten am Wochenende waren wir dank schnellen Trimms, guter Taktik und einer Portion Glück ganz vorne dabei.




Am Montag fuhren wir nach Lorient um ein paar Änderungen an unseren Segeln vornehmen zu lassen. Während die Leute von Incidences unsere Segel zurechtschneiderten, besuchten wir ein Museum das der französischen Segel-Legende Eric Tabarly gewidmet war. Dort entwickelte sich der Nachmittag unverhofft zu einer Trainingssession, bei der die Crew sich an ferngesteuerten Segelbooten austoben konnte und im Volvo-Ocean-Race-Simulator durchgeschüttelt wurde.



Der VOR-Simulator sollte sich als gute Übung für heute erweisen, mit 20-30 kn wurde ordentlich Druck vorhergesagt. Wir nutzten das Wetter für Manövertraining, bei dem uns später ein unerwarteter Sparrings-Partner Gesellschaft leistete: Spindrift. Wir mussten etwas warten bis das 130-Fuß-Monster sein Großsegel oben hatte, der Mann auf dem Großbaum brauchte etwas länger um die Lattenspannung zu regulieren (siehe Bild).
  


Als das Groß oben war, lagen wir in Position um mit dem Angleichen der Geschwindigkeit zu beginnen. Wir konnten höher, aber waren langsamer.



Freitag ist erster Wettfahrttag. Bis dahin muss die Crew noch gewogen, das Unterwasserschiff nochmal angeschliffen und der eine oder andere Trainingsschlag unternommen werden. Wir halten euch auf dem Laufenden.


Eure campaigner